Altersfreundliche Gemeinden

Pro Senectute unterstützt die Gemeinden in der Altersarbeit mit einer Fachberatung aus sechs Modulen. Dies ermöglicht den Behörden, die Altersfreundlichkeit der Gemeinde richtig einzuschätzen und entsprechende Massnahmen abzuleiten. Die aktive Mitwirkung der Seniorinnen und Senioren ist fester Bestandteil des Beratungsangebots.

Fachberatung mit 6 Modulen

Die Gemeinden können das 'Gesamtpaket' in Anspruch nehmen oder sich auf einzelne Module beschränken. Um die nachfolgende Übersicht als PDF herunter zu laden, klicken Sie hier.

Vorabklärung mit Erhebung der Ist-Situation bzgl. strategischer Planung.

Gemeinsam mit dem Gemeindepräsidium oder den Behörden wird die aktuelle Lage der strategischen Altersplanung in der Gemeinde besprochen. Mittels einer Checkliste wird der Wissens- und Planungsstand zum Bereich Alter definiert. Für den Download der Checkliste klicken Sie hier.

Vorabklärung mit Erhebung der Ist-Situation bzgl. Dienstleistungen und Angebote.

Die für Seniorinnen und Senioren zentralen Angebote und Dienstleistungen in der Gemeinde (Spitex, Altersheime, Alterswohnungen, Beratungsstellen etc.) werden in einer Broschüre zusammengefasst. Pro Senectute führt die Redaktion und übernimmt die Druckkosten (sofern die Gemeinde Pro Senectute mit einem Jahresbeitrag von CHF 0.50-1.00 pro Einwohner über die nachfolgenden drei Jahre unterstützt). Die Gemeinde übernimmt den Versand (nur Broschüre oder inkl. Fragebogen).

zur Informationsbroschüre

Befragung der Seniorinnen und Senioren mittels Fragebogen.

Im Rahmen einer Umfrage werden die Seniorinnen und Senioren gefragt, wie altersfreundlich sie die Gemeinde erleben. Der dazu verwendete Fragebogen wird (sofern mit Modul 2 kombiniert) gemeinsam mit der Broschüren 'Älter werden in…' allen über 65-jährigen Einwohnerinnen und Einwohnern zugestellt. Der Versand erfolgt über die Gemeinde. Pro Senectute wertet die Umfrage aus.

Hier gelangen Sie zur Umfrage

Informationsveranstaltung zu Angeboten und Dienstleistungen

Zusammen mit der Broschüre und dem Fragebogen erhalten die Seniorinnen und Senioren die Einladung zum Gemeindeanlass. An diesem referieren Fachpersonen von Pro Senectute sowie externe Referentinnen und Referenten über verschiedene Altersthemen und informieren über Angebote und Dienstleistungen vor Ort. Der Anlass wird von Pro Senectute organisiert, die Gemeinde stellt eine geeignete Räumlichkeit zur Verfügung und offeriert den Apéro.

Bereits durchgeführte Gemeindetagungen:

2018
Bärschwil, Halten, Niederbuchsiten, Rickenbach

2017
Breitenbach, Derendingen, Trimbach

2016
Grenchen, Gretzenbach, Lostorf, Kestenholz, Nuglar-St. Pantaleon

2015
Hägendorf, Nunningen, Solothurn

2014
Aeschi, Dornach, Schönenwerd

2013
Erlinsbach, Hochwald - Gempen - Seewen, Oensingen, Schnottwil

2012
Däniken, Halten - Oekingen - Kriegstetten, Messen, Selzach

 

Bericht mit Handlungsvorschlägen zuhanden des Gemeinderates

Anhand der Umfrage 'Wie altersfreundlich ist meine Gemeinde?' erstellt Pro Senectute einen Bericht zuhanden des Gemeinderates. Dieser zeigt auf, wie altersfreundlich die Seniorinnen und Senioren ihre Gemeinde erleben bzw. wo in welchem Masse Handlungsbedarf besteht.

Präsentation der Ergebnisse gegenüber dem Gemeinderat oder dem Gemeindepräsidium

In einem Gespräch informiert Pro Senectute, welche altersrelevanten Themen in der Gemeinde bereits umgesetzt sind. Wo Handlungsbedarf besteht, werden geeignete Lösungsvorschläge präsentiert. Diese Vorschläge können von der Gemeinde weiter verfolgt und als Massnahmen mit entsprechendem Budget in den Legislaturplan aufgenommen werden.

IST-Erhebung alterspolitische Strukturen

Im Rahmen einer Umfrage informierten die Gemeinden den Kanton, auf welchen Grundlagen sie die Alterspolitik gestalten (Konzepte, Leitlinien, Ziele, Berichte) und wer sich von Behördenseite für den Altersbereich zuständig zeigt ("Schlüsselperson Alter"). Weiter äusserten sich die Gemeinden dazu, ob auf Gemeindeebene Handlungsbedarf im Altersbereich besteht und wie Kanton, Institutionen und Organisationen dabei Hilfe bieten können.

Die "IST-Erhebung alterspolitische Strukturen" wurde 2016 als Online-Umfrage lanciert und von der Koordinationsstelle Alter ausgewertet. Die Ergebnisse wurden 2017 dem Kanton, dem Einwohnergemeindeverband (VSEG) sowie den einzelnen Schlüsselpersonen Alter vorgelegt. Den zugehörigen Bericht finden Sie hier.